Gutachten für die wasserrechtliche Erlaubnis

Kohlmaier Service: ein Sachverständiger wird Ihnen gerne vermittelt

Für die Erstellung eines Gutachtens benötigen Sie:

Katasterauszug 1:1000 des Grundstückes inkl. FlurNr.
Evtl. vorhandene Abwasserpläne.

Das Gutachten ist notwendig für die wasserrechtliche Erlaubnis, die Sie nach Unterschrift und der Einreichung ans Landratsamt erhalten!

Nach erfolgtem und vom Gutachter abgenommen Einbau ist eine Förderung durch das Land Bayern möglich! Fragen Sie uns danach.

 

Häufig gestellte Fragen zur Kleinkläranlage

1. Welche Behörde genehmigt eine Kleinkläranlage?

Für die Genehmigung einer Kleinkläranlage ist das Landratsamt zuständig. Sie erteilt die „wasserrechtliche Erlaubnis“ für den Betrieb einer solchen Anlage. Diese ist Voraussetzung für den Einbau und die Inbetriebnahme der Anlage.


2.  Für Kläranlagen gibt es verschiedene Ablaufklassen. Welche Ablaufklasse benötige ich?

Die Ablaufklasse wird von Ihrer zuständigen Wasserbehörde festgelegt. In der Regel ist hier die Ablaufklasse C (Kohlenstoffabbau) ausreichend. In Wasserschutzgebieten oder bei Einleitung in ein sensibles Gewässer kann auch eine höhere Ablaufklasse wie N (Nitrifikation) oder D (Nitrifikation und Denitrifikation) gefordert werden.


3.  Ich benötige die Ablaufklasse N, diese habe ich in diesem Katalog aber nicht gefunden?

Wir bieten ihnen hierfür die Ablaufklasse D (Nitrifikation und Denitrifikation) an.

Die Ablaufklasse D ist die nächst höhere Ablaufklasse und schließt damit die Ablaufklasse N (Nitrifikation) mit ein.


4. Wie oft muss eine Kleinkläranlage gewartet werden?

Kleinkläranlagen von Kohlmaier sind serienmäßig mit einer Netzausfallerkennung ausgestattet. Damit sind nur noch 2 Wartungen im Jahr vorgeschrieben.


5. Wie oft muss aus einer Kleinkläranlage der Schlamm abgefahren werden?

In der Regel erfolgt die Schlammabfuhr bedarfsgerecht. Dass heißt, dass bei jeder Wartung der Schlammspiegel gemessen wird. Ist eine bestimmte Menge an Schlamm in der Vorklärung vorhanden teilt Ihnen ihr Wartungsunternehmen mit, dass die Schlammabfuhr zu erfolgen hat. Dies erfolgt in der Regel 1-2 mal jährlich. Die Abstände der Schlammabfuhr lassen sich durch den Einsatz eines größeren Schlammspeichers entsprechend verlängern.


6. Ich habe eine Dreikammergrube aus Beton und habe die Auflage bekommen, eine vollbiologische Kleinkläranlage zu bauen. Kann ich die Dreikammergrube nachrüsten?

Die Nachrüstung der Dreikammergrube ist fast immer möglich. Wir bieten Ihnen hierzu 2 Möglichkeiten an. Bei der ersten Variante wird nach der Dreikammergrube einfach ein Kunststoffbehälter nachgeschaltet, in dem sich die Klärtechnik befindet. Die Arbeiten an der alten Grube sind somit minimal. Wenn das Volumen der Dreikammergrube groß genug und in einem guten Zustand ist, ist es auch möglich einen Nachrüstsatz in die vorhandene Grube einzubauen.


7. Was sind die wichtigsten Punkte, die bei der Nachrüstung zu beachten sind?

Die Grube ist zu entleeren und gründlich zu reinigen. Es ist zu prüfen, ob der Behälter noch dicht ist. Es muss nicht nur der gesamte Behälter wasserdicht sein, sondern auch die Trennwände zwischen den einzelnen Kammern. Ein Technik-Leerrohr ist zum geplanten Ort des Steuergerätes oder des Außenschaltschrankes zu verlegen. Bei der Nachschaltung eines Behälters sind die Zu- und Ablaufhöhen zu beachten.